Zib-Mitgliederversammlung am 11.03.2024

[Bildquelle: Zib. e.V.]

Zib hat alle Hände voll zu tun – Rückblick auf die vielfältigen Tätigkeiten im vergangenen Jahr

Am Montag fand die diesjährige Mitgliederversammlung des Vereins für Völkerverständigung – Zib – Zusammen ist besser statt.

Der Vorsitzende Dr. Arno Lott ließ in seinem Bericht die vielfältigen Tätigkeiten des vergangenen Jahres Revue passieren. Das allgemeine Beratungsangebot haben im letzten Jahr 920 Menschen in Anspruch genommen. Schwerpunkthemen bei den Beratungen waren Hilfe beim Ausfüllen von Formularen, Fragen zu Jobcenter, Sozialamt, Grundsicherung, Rente, Kindergeld/-zuschlag, Wohngeld usw. Auch die Hilfe bei Bewerbungen war ein wichtiger Baustein des Hilfsangebots.

Ein weiterer Schwerpunkt war die Unterstützung bei Fragen zum Asyl- und Aufenthaltsrecht, dem Familiennachzug und bei Einbürgerungsanträgen.

Mehr als 200 Personen nahmen im vergangenen Jahr erstmals Kontakt zu Zib auf.

Zudem organisierte Zib Möglichkeiten zur Integration von Menschen mit Migrationshintergrund wie etwa Begegnungsfeste oder Ausflüge. Alle ehrenamtlich Tätige hatten die Möglichkeit bei einem Dankeschön Abend gemeinsam zu feiern.

Weitere Aktionen waren die Teilnahme an der Friedenskette von Münster nach Osnabrück, ein Benefizkonzert für die Erdbebenopfer in Syrien und die Eröffnung der Fotoausstellung zu Flucht und Vertreibung (Home Away).

Auch im Bereich der Vermittlung der deutschen Sprache ist Zib tätig. Seit Jahren werden Sprachkurse in Telgte und Westbevern angeboten.

Die Fahrradwerkstatt bietet gespendete und reparierte Fahrräder an und im Sozialkaufhaus werden ebenso gespendete Dinge vor allem aus dem Haushalt für einen geringen Kostenbeitrag angeboten.

Ehrenamtliche Mitarbeiter*innen gesucht

Für alle diese Bereiche ist Zib auf die Hilfe von ehrenamtlichen Mitarbeitern angewiesen und die fehlen im Augenblick sehr so Arno Lott. Es werden Menschen gebraucht, die sich um geflüchtete Familien kümmern, die im Büro beim Ausfüllen der Formulare helfen können. Auch die Fahrradwerkstatt sucht dringend Mitarbeiter.

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Die Versammlung endete mit einer Diskussion über die Einführung der Bezahlkarte für Asylsuchende oder geduldete Mitbürger. Die Mitglieder waren sich nach einer intensiven Diskussion einig, dass das System der Bezahlkarte ungeeignet und diskriminierend wäre. Der Vorstand wurde aufgefordert, in nächster Zeit in geeigneter Weise die Haltung des Vereins zum Ausdruck zu bringen.

Presseartikel: Westfälische Nachrichten | 16.03.2024

 

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