Vielfalt verbindet – lernen wir einander kennen. Willkommen bei Zib!


Zib – Zusammen ist besser – setzt sich seit 1991 für Geflüchtete und Zugewanderte in Telgte ein. Die vielfältige Unterstützung durch unsere Mitbürger*innen und die Begegnungen mit den Menschen, die zu uns kommen, zeigen: Neugierde auf- und Offenheit füreinander, Solidarität und Respekt sind die beste Grundlage für gelingende Integration. Wir brauchen Sie. Jeder kann etwas tun.


„Telgter aus aller Welt“ stehen für Integration und Gemeinschaft

[Bildquelle – Westfälische Nachrichten  /  07.05.2026 – Privat]

Ehrenamtliches Engagement verbindet Menschen über Stadtgrenzen hinweg

Das wurde bei einem erneuten Treffen zwischen Mitgliedern des Grevener Heimatvereins und des Telgter Vereins Zib – „Zusammen ist besser“ am 28. April deutlich. Der Kontakt war im vergangenen Jahr über das Vereinsmitglied Sultan Hussain Najafi entstanden.

Zu Beginn tauschten sich die Teilnehmenden über ihre Aufgaben, Erfahrungen und persönlichen Beweggründe aus. Besonders eindrucksvoll war dabei der Bericht von Hasan Abou Assaf, einem blinden Syrer. Offen sprach er über die großen Herausforderungen beim Erlernen der deutschen Sprache – Schwierigkeiten, die für Sehende oft kaum nachvollziehbar sind.

Große Freude herrschte darüber, dass aus der ersten Begegnung inzwischen eine feste Gemeinschaft entstanden ist:

Unter dem Namen „Telgter aus aller Welt“ haben sich mittlerweile rund 50 Menschen zusammengeschlossen. Die Gruppe steht für gelebte Integration, Offenheit und ein respektvolles Miteinander.

Beide Vereine möchten den Austausch auch künftig weiter pflegen und gemeinsam neue Begegnungen ermöglichen.


Westfälische Nachrichten | 07.05.2026


Gespräch über das Grundgesetz im Internationalen Frauencafé

[Beitragsbild: Zib e. V.]

Austausch über Grundrechte und ihre Bedeutung im Alltag

Am 28.04.2026 fand im Rahmen der Projekttage „Freiheit.Zukunft.Demokratie.Wir“ ein informatives Gespräch im Internationalen Frauencafé statt.

Ulla Woltering vom Demokratie-Treff Telgte sprach mit rund 20 Teilnehmerinnen über zentrale Inhalte des Grundgesetzes, mit besonderem Fokus auf die Grundrechte.

Im Mittelpunkt standen dabei
die Bedeutung der Unantastbarkeit der Menschenwürde (Art. 1 Abs. 1),
die Gleichheit vor dem Gesetz (Art. 3 Abs. 1),
die Gleichberechtigung von Frauen und Männern (Art. 3 Abs. 2) sowie
die Glaubens- und Gewissensfreiheit (Art. 4 Abs. 1).

Anhand anschaulicher Beispiele entwickelten sich lebendige Gespräche und anregende Diskussionen, in denen die Frauen ihre eigenen Erfahrungen und Perspektiven einbrachten.


 

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