Internationales Begegnungsfest am 26. Juli 2026

[Bildquelle – Zib e. V / Privat]

„Internationales Begegnungsfest am Sonntag, den 26. Juli 2026“

Großen Zuspruch fand am 26. Juli das diesjährige Begegnungsfest von Stadt Telgte, Zib und Paddelclub PTC. Nach der Begrüßung durch Bürgermeisterin Katja Behrendt und Josef Pritzen, 1. Vorsitzender von Zib, erfreute die 14-jährige Vida Nasimi aus Afghanistan mit Gesangsbeiträgen.

Vida wies auf die Situation der Mädchen und Frauen in Afghanistan hin, deren Bildungschancen unter den Taliban extrem eingeschränkt sind, und forderte: „Jeder Mensch sollte das Recht haben zu lernen, sich weiterzubilden und seine Träume zu verwirklichen.“

Lange Schlangen bildeten sich am reichhaltigen Mitbring-Büfett. Für die Kinder gab es einen Basteltisch und ein großes Spieleangebot. Ein Highlight war der Wettbewerb „Wer wirft denn hier mit Lehm“ unter Leitung von Susanne Hagedorn.

Für viel Spaß bei Alt und Jung sorgte eine spontane Theaterimprovisation von Fritz Adriaans. Schon seit 2016 finden die gemeinsamen Feste statt, die immer Gelegenheit zur Begegnung bei Spiel, Spaß und Gespräch bieten.

[Bildquelle – Zib e. V / Privat]


Gemeinsam für Schutz und Zusammenhalt

[Bildquelle – Equal Rights Beyond Borders e.V.] 

Es geht auch anders! Gemeinsam für Schutz und Zusammenhalt

Aus Anlass des Weltflüchtlingstages fordert ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis aus Wohlfahrt, Menschenrechtsarbeit, Kirchen und Zivilgesellschaft zum Umdenken im Flüchtlingsschutz auf.

Das heute veröffentlichte Memorandum „Es geht auch anders! Gemeinsam für Schutz und Zusammenhalt“ wird von Amnesty International, AWO Bundesverband, Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband, Diakonie Deutschland, Handicap International und PRO ASYL herausgegeben und von 275 Organisationen mitgetragen. Zib zählt zu den Unterzeichnern auf lokaler Ebene.

Mit Verabschiedung der Genfer Flüchtlingskonvention vor 75 Jahren wurden die Rechte von Menschen, die Schutz vor Verfolgung suchen, völkerrechtlich verankert. Das bedeutet, Staaten müssen aktiv Verantwortung übernehmen und dürfen diese nicht anderen Ländern aufdrängen.

In dem Memorandum entwerfen die Organisationen eine Zukunftsvision für einen starken und solidarischen Flüchtlingsschutz im 21. Jahrhundert.


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